Handgerüttelter Sekt

Die Qualität eines Sektes wird bereits im Weinberg definiert. Im Schlossgut Diel werden die von Hand gelesenen Trauben schonend als Ganzes gepreßt. Die feine Perlage entsteht durch eine zweite Gärung in der Flasche sowie eine langjährige Reifung auf der Hefe.

 

Riesling Sekt Brut Jahrgang

Die Kunst der Sektbereitung hat in Deutschland eine lange Tradition, die es vor hundert Jahren qualitativ mit allen anderen Schaumweinen Europas aufnehmen konnte.  Ja, sogar mit Champagner! Heute widmen sich nur noch wenige Individualisten mit Hingabe der langwierigen und aufwendigen Methode der klassischen Flaschengärung.  
Voraussetzung für einen erstklassigen Sekt ist zunächst einmal kerngesundes Lesegut, welches von Hand geerntet und als ganze Trauben gepresst wird. Nach der alkoholischen Gärung im Edelstahltank wird der Wein filtriert. Um eine zweite Gärung zu initiieren, welche dann auf der Flasche stattfindet, wird die so genannte Fülldosage hinzugegebenJe länger die Verweildauer auf der Hefe, desto komplexer schmeckt der Sekt und umso feiner prägt sich die Perlage aus.

Ernte:


Selektive Handlese kerngesunder Trauben aus eigenen Weinbergen.

Ausbau:

Schonende Kelterung ganzer Trauben. Spontane Vergärung und mehrmonatige Lagerung mit Naturhefen in Edelstahltanks. Nach Filtration und Zusatz der Fülldosage erfolgt die zweite Gärung in der Flasche. Durch eine mindestens 50 Monate dauernde Lagerung auf der Gärhefe  entsteht eine super- feine Perlage. Geringe Versanddosage. 

Speiseempfehlung:

Sehr schöner Aperitif, aber auch perfekt zu vielerlei Vorspeisen und Fischgerichten.

Idealer Trinkzeitpunkt:

Acht bis zehn Jahre nach der Ernte.

Verkostungsnotiz Jahrgang 2009:

Fein gereifte Hefenote im Bukett, duftet nach   Aprikose und Pfirsich, etwas Quitte; eleganter Körper, ausgewogene Frucht, perfekt gereift, würziger Nachhall, feine Perlage.

Empfehlungen zur Weinlagerung:

Idealerweise liegend in einem kühlen, nicht zu trockenen und erschütterungsfreien Keller bei möglichst gleichbleibender Temperatur. In Ermangelung eines entsprechenden Kellerraumes werden diese Anforderungen heute am ehesten durch moderne Weinkühlschränke erfüllt, in denen sogar unterschiedliche Temperaturzonen für Weiß- und Rotwein einstellbar sind. Die empfohlene Temperatur für Sekt und Weißwein liegt bei acht Grad Celsius, für Rotwein bei fünfzehn Grad. Die altbekannte Regel man solle Rotwein bei Zimmertemperatur genießen, stammt aus einer Zeit, als es noch keine Zentralheizung gab!

Goldloch Riesling Sekt Brut Jahrgang

Mit einer Rebfläche von mehr als fünf Hektar Rebfläche ist das Gut bei weitem größter Besitzer in dieser prachtvollen Dorsheimer Steillage. Im 17. Jahrhundert soll dort nach Gold gegraben worden sein. Der aus der Permzeit stammende, felsige Urgesteinsboden ist von einer dünnen Lehmschicht bedeckt, die eine Vielzahl von Kieselsteinen enthält. Anlässlich des 200-jährigen WeingutsJubiläums wurde erstmals ein Riesling aus der Spitzenlage Goldloch versektet.  Die Kunst der Sektbereitung hat in Deutschland eine lange Tradition, die es vor hundert Jahren qualitativ mit allen anderen Schaumweinen Europas aufnehmen konnte.  Ja, sogar mit Champagner! Heute widmen sich nur wenige Individualisten mit Hingabe der langwierigen und aufwendigen Methode der klassischen Flaschengärung. 

Ernte:

Selektive Handlese kerngesunder Trauben aus eigenen Weinbergen.

Ausbau:

Schonende Kelterung der ganzen Trauben. Spontane Vergärung und mehrmonatige Lagerung mit Naturhefen in traditionellen Stückfässern aus heimischen Eichenwäldern. Nach Filtration und Zusatz der Fülldosage erfolgt die zweite Gärung in der Flasche. Durch eine mindestens 60 Monate dauernde Lagerung auf der Gärhefe  entsteht eine super- feine Perlage. Beim Degorgieren wurde keinerlei Zucker zugesetzt!

Speiseempfehlung:

Der perfekte Aperitif! Schmeckt wunderbar zu Meeresfrüchten, Flussfischen und hellem Geflügel

Idealer Trinkzeitpunkt:

Zwei bis acht Jahre nach dem Degorgement, welches auf dem Rückenetikett vermerkt ist.

Verkostungsnotiz Jahrgang 2008

Fein gereifte Hefenote im Bukett, Anflüge von   Aprikose und Pfirsich, ein Hauch von Feuer-stein; perfekt gereift, kompromisslos trocken, sehr eleganter Körper, feinstrahlige Frucht, langer Nachhall.

Empfehlungen zur Weinlagerung:

Idealerweise liegend in einem kühlen, nicht zu trockenen und erschütterungsfreien Keller bei möglichst gleichbleibender Temperatur. In Ermangelung eines entsprechenden Kellerraumes werden diese Anforderungen heute am ehesten durch moderne Weinkühlschränke erfüllt, in denen sogar unterschiedliche Temperaturzonen für Weiß- und Rotwein einstellbar sind. Die empfohlene Temperatur für Sekt und Weißwein liegt bei acht Grad Celsius, für Rotwein bei fünfzehn Grad. Die altbekannte Regel man solle Rotwein bei Zimmertemperatur genießen, stammt aus einer Zeit, als es noch keine Zentralheizung gab!

Cuvée MO Sekt Brut Nature Jahrgang

Die Kunst der Sektbereitung hat in Deutschland eine lange Tradition, die es vor hundert Jahren qualitativ mit allen anderen Schaumweinen Europas aufnehmen konnte.  Ja, sogar mit Champagner! Bedauerlicherweise widmen sich heute nur noch wenige Individualisten mit Hingabe der aufwändigen Methode der klassischen Flaschengärung.  
Unabdingbare Voraussetzung ist zunächst einmal die Handlese gesunder Trauben, die umgehend als ganze Früchte gepresst werden. In dieser nach Monika („MO“) Diel benannten Luxus-Cuvée kommen Weißburgundertrauben sowie „weiß gepresster“ Spätburgunder zum Einsatz. Die Vergärung erfolgt in kleinen Eichenholzfässern, die mindestens zehn Jahre in Gebrauch sind.   

Ernte:

Selektive Handlese kerngesunder Trauben aus eigenen Weinbergen.

Ausbau:

Schonende Kelterung der ganzen Trauben. Spontane Vergärung und mehrmonatige Lagerung mit Naturhefen in kleinen Eichenholzfässern aus Frankreich. Nach Filtration und Zusatz der Fülldosage erfolgt die zweite Gärung in der Flasche. Durch eine mindestens 70 Monate dauernde Lagerung auf der Gärhefe  entsteht eine super- feine Perlage. „Brut Nature“ bedeutet, dass mit der Versanddosage keinerlei Zucker zugesetzt wurde!

Speiseempfehlung:

Als Aperitif fast zu schade, ist dieser außergewöhnliche Sekt ein phantastischer Begleiter zu feinen Gerichten, sei es Fluss- oder Meeresfisch, Geflügel oder Kalbfleisch.

Idealer Trinkzeitpunkt:

Zwei bis acht Jahre nach dem Degorgement, welches auf dem Rückenetikett vermerkt ist.

Verkostungsnotiz Jahrgang 2008:

Fein gereifte Hefenote im Bukett, duftet nach frisch gebackenem Brioche, Anflüge von Wild-kräutern und getrockneten Aprikosen; anmutige Fruchtfülle, saftig und elegant zugleich, feinherbe Note, langer Nachhall.  

Empfehlungen zur Weinlagerung:

Idealerweise liegend in einem kühlen, nicht zu trockenen und erschütterungsfreien Keller bei möglichst gleichbleibender Temperatur. In Ermangelung eines entsprechenden Kellerraumes werden diese Anforderungen heute am ehesten durch moderne Weinkühlschränke erfüllt, in denen sogar unterschiedliche Temperaturzonen für Weiß- und Rotwein einstellbar sind. Die empfohlene Temperatur für Sekt und Weißwein liegt bei acht Grad Celsius, für Rotwein bei fünfzehn Grad. Die altbekannte Regel man solle Rotwein bei Zimmertemperatur genießen, stammt aus einer Zeit, als es noch keine Zentralheizung gab!